Projektbeschreibung

Die Mädchen und Jungen erhalten in diesem Klub Raum zum Ausprobieren und Erlernen von Freizeitverhalten und Interessenartikulation, von Geselligkeits- und Freundschaftsformen. Konzeptionelle Ausgangspunkte sind dabei ihre Bedürfnisse und Interesse sowie ein geschlechtsspezifischer Arbeitsansatz, der aber nicht als gegenseitige Ausgrenzung zu verstehen ist.

Neben den k l u b o f f e n e n Zeiten, d.h. alle Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten wie Billard, Kicker, Gesellschaftsspiele, sowie Bastel- und Gestaltungsmaterialien stehen zu freier Verfügung, können die Mädchen und Jungen G r u p p e n - und K u r s a n g e b o t e nutzen, wie z.B. die Druckwerkstatt, die Kurse „Freies Malen“, „Perlentiergestaltung“ und „Textilgestaltung“ und den Computerkurs.
Die Struktur für Gruppen- und Kursarbeit ist so angelegt, dass zu den festgelegten Zeiten die Gruppen- und Kursteilnehmer auch die Spielmöglichkeiten des offenen Bereiches zur Entspannung und Kommunikation nutzen können. In den Kursen und Gruppen wird versucht, alternativ zu der oftmals anonymen Atmosphäre des offenen Bereiches, sich kontinuierlich in Kleingruppen zusammenzufinden und einer gemeinsamen Sache, kurz- oder längerfristig
nachzugehen. Neben gemeinsamen Zielen und Inhalten spielen die sozialen Beziehungen in dieser Arbeitsform meist die wesentliche Rolle.

Teilweise entwickelten sich die Ideen für Gruppen- und Kursinhalte aus dem "Probierstadien" des offenen Bereiches, wie beispielsweise das Trommeln oder die Perlentiergestaltung.

Entsprechend unseres konzeptionellen Ansatzes zum ”Erlernen von Freizeitverhalten” sind wir besonders in den Schulferien, aber auch an Wochenenden bemüht, die Kinder außerhalb der Einrichtung und des Sozialraumes mit weiteren Freizeitmöglichkeiten bekannt zu machen. Wir besuchen aktuelle Veranstaltungen in der Berliner City, fahren ins Umland (Wochenendfahrten nach Töpchin und Prieros), nehmen mit ihnen an Veranstaltungen im Stadtbezirk teil, wie RAKATAK, Mädchenaktionstage oder an Kiezfesten.